LOGIN BEREICH - German Holding

GERMAN
FINANCIAL
HOLDING
GERMAN
FINANCIAL
HOLDING
Login Download Center
GERMAN
FINANCIAL
HOLDING
GERMAN
FINANCIAL
HOLDING
GERMAN
FINANCIAL
HOLDING
GERMAN FINANCIAL
─── Holding ───
Holding
Holding
Holding
Direkt zum Seiteninhalt
Login Bereich
Geschäftsordnung für den Vorstand

German Financial Holding SE
Luxemburg/Europa
Veröffentlicht: Juli 2020
I. Verantwortlichkeiten des Vorstands

1. Dem Vorstand der GFH SE obliegt die Steuerung, Koordination und Kontrolle der Geschäfte im Rahmen der von ihm für die GFH SE festgelegten Ziele.

2. Der Vorstand führt die Geschäfte nach Maßgabe der Gesetze, der Satzung, etwaiger Aufsichtsratsbeschlüsse und dieser Geschäftsordnung.

3. Die Geschäfte werden durch den Vorstand gemeinschaftlich geführt (Kollegialprinzip).

II. Vorsitz

1. Der Vorstand besteht aus den Vorsitzenden der Vorstandsressorts (Geschäftsfelder und Funktionalressorts). Der Aufsichtsrat ernennt einen von ihnen zum Vorsitzenden des Vorstands.

2. Der Vorstandsvorsitzende repräsentiert den Vorstand und die Gesellschaft gegenüber der Öffentlichkeit in Angelegenheiten, die das gesamte Unternehmen betreffen.

3. Der Vorstandsvorsitzende legt im Einvernehmen mit den anderen Vorstandsmitgliedern die Strategie der GFH SE sowie die Grundsätze der Unternehmenspolitik fest. Diese Festlegungen sind für die Vorstandsmitglieder bei ihrer Geschäftsführung bindend.

4. Der Vorstandsvorsitzende ist verantwortlich für die Steuerung der Vorstandsarbeit und hat bei Abstimmungen das Recht zum Stichentscheid.

III. Verantwortlichkeiten der Mitglieder des Vorstands

1. Der Vorstand bestimmt die Geschäftsverteilung und die Zuweisung von Verantwortungsbereichen an einzelne Vorstandsmitglieder. Dabei handelt es sich um grundsätzliche Fragen im Sinne von Abschnitt III Ziffer 8.

2. Im Vorstand der GFH SE sind die vom Vorstand festgelegten Vorstandsressorts vertreten.

3. Unbenommen der Gesamtverantwortlichkeit des Vorstands (siehe Abschnitt I) führt jedes Vorstandsmitglied sein Vorstandsressort im Rahmen der vom Vorstand beschlossenen Vorgaben in eigener Verantwortung.

4. Die Vorstandsmitglieder koordinieren die Beziehungen zwischen den zugeordneten Geschäfts- bzw. Organisationseinheiten und den Vorstandsressorts und vertreten die Belange der Ressorts nach außen.

5. Das Verhältnis der Vorstandsressorts zueinander wird bestimmt von dem Prinzip der vertrauensvollen Zusammenarbeit sowie der gegenseitigen Offenheit und Transparenz.

6. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder im Rahmen ihrer Verantwortungsbereiche wird durch den Vorsitzenden gesteuert. Jedes Vorstandsmitglied hat den Vorsitzenden laufend über alle Entwicklungen und Vorgänge in seinem Verantwortungsbereich zu unterrichten, die von Bedeutung für die Gesellschaft sind. Unbenommen seiner fachlichen Verantwortung gemäß Ziffer 3 bis 5 hat sich das jeweils verantwortliche Mitglied des Vorstands über Fragen von grundsätzlicher oder wesentlicher Bedeutung rechtzeitig mit dem Vorsitzenden des Vorstands abzustimmen.

7. Alle Mitglieder des Vorstands halten die anderen Vorstandsmitglieder bezüglich aller Entwicklungen und Vorgänge, die in deren Verantwortungsbereich fallen, auf dem Laufenden und stimmen die Behandlung mit diesen ab.

8. Angelegenheiten von grundsätzlicher oder wesentlicher Bedeutung oder Angelegenheiten, die die Verantwortungsbereiche mehrerer Vorstandsmitglieder betreffen, werden im Vorstand behandelt. Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, ihm wichtig erscheinende Angelegenheiten auf die Tagesordnung einer Vorstandssitzung zu setzen.

9. Soweit der Vorsitzende des Vorstands und/oder das für das Ressort Finanzen und Controlling verantwortliche Mitglied des Vorstands aufgrund kapitalmarktrechtlicher Vorschriften (einschließlich Börsenordnungen) verpflichtet sind, den Jahresabschluss, vergleichbare Berichte oder Erklärungen diesbezüglich zu unterzeichnen, sind die übrigen Mitglieder des Vorstands aufgrund ihrer Gesamtverantwortung gemäß vorheriger Abstimmung mit dem Vorsitzenden des Vorstands verpflichtet, solche Berichte im Innenverhältnis gegenzuzeichnen. Hiervon kann in Ausnahmefällen abgewichen werden, wenn über die wesentlichen Berichtsinhalte bereits beschlossen wurde.

10. Mindestens einmal jährlich hält der Vorstand strategische Sitzungen ab, in der die Strategien und die langfristige Planung der Geschäftsfelder sowie die Strategien der Funktionalressorts diskutiert werden. Einmal jährlich hält der Vorstand operative Planungssitzungen ab, um die operativen Ziele der Geschäftsfelder sowie die Planung der Funktionalressorts festzulegen. Zweimal jährlich diskutiert der Vorstand alle laufenden Produktprojekte (Project Reviews), um deren wirtschaftliche Entwicklung seit der Genehmigung durch den Vorstand zu verfolgen. Über Fragen von grundsätzlicher oder wesentlicher Bedeutung entscheidet der Vorstand in seinen regelmäßigen Sitzungen. Der Vorstand kann die Entscheidungsbefugnis für konkret festgelegte Angelegenheiten auf ein einzelnes
oder mehrere Mitglieder des Vorstands übertragen. Die Verantwortung des Vorstands bleibt hiervon unberührt.

IV. Bestimmungen zur Vermeidung von Interessenskonflikten

1. Die Vorstandsmitglieder verfolgen bei der Wahrnehmung der Unternehmensleitung keine privaten Interessen, die den Unternehmensinteressen zuwiderlaufen.

2. Die Vorstandsmitglieder haben unverzüglich jegliches persönliche Interesse an Geschäften der GFH SE und ihren Konzernunternehmen und andere Interessenkonflikte, die im Zusammenhang mit ihren Aktivitäten für den GFH - Konzern entstehen, dem Aufsichtsratsvorsitzenden gegenüber offen zu legen. Die Vorstandsmitglieder haben weiterhin die anderen Vorstandsmitglieder über jegliche Interessenkonflikte zu informieren.

3. Die Bedingungen für Geschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern sowie ihnen nahestehenden Personen oder Unternehmen und Gesellschaften des GFH - Konzerns müssen den branchenüblichen Bedingungen entsprechen.

4. Der Abschluss wesentlicher Geschäfte zwischen den Vorstandsmitgliedern und der GFH SE oder ihren Konzernunternehmen erfordert die Zustimmung des Aufsichtsrats.

5. Die Vorstandsmitglieder sollten Vorstands- oder Aufsichtsratsmandate und/oder sonstige administrative oder ehrenamtliche Funktionen außerhalb des Unternehmens nur in begrenztem Umfang übernehmen. Die genannten Tätigkeiten sollen in der Regel dem Unternehmensinteresse dienen und dürfen insbesondere die Vorstandstätigkeit nicht beeinträchtigen. Die Annahme von Nebentätigkeiten bedarf der vorherigen Zustimmung des Präsidialausschusses. Einmal jährlich wird dem Gesamtaufsichtsrat eine Liste sämtlicher Nebentätigkeiten der
Vorstandsmitglieder zur Genehmigung vorgelegt. Im Falle der Verweigerung der Genehmigung ist das betreffende Amt zum nächstmöglichen Termin zu beenden.

6. Die Vorstandsmitglieder dürfen nicht mehr als fünf Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften, außerhalb des Konzerns übernehmen.

V. Vorstandssitzungen

1. Der Vorstand tritt in der Regel alle 14 Tage zu einer Sitzung zusammen; der Sitzungsort wird vom Vorsitzenden bestimmt. Die Sitzungen können auch per Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden.

2. Die Sitzungen des Vorstands werden vom Vorsitzenden einberufen. Dieser teilt den Vorstandsmitgliedern die Punkte der Tagesordnung rechtzeitig vor der Sitzung mit. Der Vorsitzende entscheidet über die Teilnahme von Gästen.

3. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden geleitet. Über jede Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen; ein Entwurf der Niederschrift wird allen Vorstandsmitgliedern zur Zustimmung zugeleitet; der Vorsitzende und der Hauptsekretär unterzeichnen die endgültige, genehmigte Niederschrift und übermitteln sie an alle Vorstandsmitglieder. Alle Briefe oder Rundschreiben, durch die Entscheidungen des Vorstands umgesetzt werden, haben ausschließlich, die Unterschrift des Vorsitzenden zu tragen. Ungeachtet dessen können die Vorstandsmitglieder ihre Mitarbeiter über diese Entscheidungen informieren.

4. In Eilfällen kann der Vorsitzende einen Beschluss des Vorstands auch im Wege einer schriftlichen, per Telefax oder per E-Mail durchgeführten Abstimmung - sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmedien - herbeiführen, wenn kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren innerhalb einer vom Vorsitzenden bestimmten angemessenen Frist widerspricht. Das Verfahren sowie die
Feststellung des Beschlusses sind vom Hauptsekretär zu dokumentieren.

5. Die Beschlussanträge an den Vorstand sind durch schriftliche Dokumente zu unterlegen und müssen den konkreten Beschlussantrag sowie die zugrundeliegenden Abwägungen enthalten.
Beschlussvorlagen können nur durch Vorstandsmitglieder eingebracht werden. Die Vorlagen für die Sitzungen des Vorstands sind den übrigen Vorstandsmitgliedern soweit möglich gleichzeitig und in der Regel fünf Werktage vor der Sitzung zuzuleiten, damit eine ausreichende Vorbereitung auf die Beschlussfassung möglich ist. Alle Mitglieder erhalten die gleichen Beschlussvorlagen.
Das oder die vorliegenden Vorstandsmitglied(er) sorgen dafür, dass zur Sicherstellung einer den konzernstrategischen und finanziellen Zielen entsprechenden Entscheidungsfindung die jeweils zuständigen Fachbereiche umfänglich bei der Vorbereitung der Entscheidung und der Ausarbeitung der Vorlagen beteiligt werden. Soweit diese den Beschlussantrag nicht oder nicht in vollem Umfang mittragen, ist darauf in der Vorlage hinzuweisen. Bei Investitionsprojekten ist das für das Ressort Finanzen und Controlling verantwortliche Vorstandsmitglied rechtzeitig vor dem Versand der Vorlagen an den Vorstand einzubinden. Beschlüsse zu Vorgängen, die Konzernunternehmen betreffen, können vorbehaltlich einer späteren Durchführung notwendiger gesellschaftsrechtlicher Erfordernisse getroffen werden.

6. Der Vorstand entscheidet soweit gesetzlich zulässig mit einfacher Mehrheit der ihm angehörigen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit steht dem Vorsitzenden das Recht zum Stichentscheid nach Maßgabe von Abschnitt II Ziffer 2 zu. Unbenommen der Möglichkeit, Entscheidungen mit Mehrheit oder gegebenenfalls gemäß Abschnitt II Ziffer 2 mit Stichentscheid zu treffen, hat der Vorsitzende insbesondere in grundsätzlichen und wesentlichen Fragen alle Möglichkeiten zur Herbeiführung einer einstimmigen Entscheidung auszuschöpfen.

7. Die Vorstandsmitglieder unterrichten den Vorsitzenden des Vorstands über eine Abwesenheit von mehr als einer Woche vom Dienstort.

VI. Offizielle Vorstandssprache
Die offizielle Sprache des Vorstands ist Englisch.

VII. Verhältnis zum Aufsichtsrat

1. Der Vorstandsvorsitzende nimmt den laufenden Geschäftsverkehr mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Aufsichtsrat wahr.

2. Unbeschadet bestehender Zustimmungsvorbehalte des Aufsichtsrates und der festgelegten Berichtspflichten unterrichtet der Vorstand den Aufsichtsrat über alle geschäftlichen Angelegenheiten, denen aufgrund ihrer finanziellen Auswirkungen und/oder ihrer Bedeutung für die allgemeine Unternehmenspolitik besondere Bedeutung zukommt.

3. Der Vorstand legt dem Aufsichtsrat alljährlich eine alle wesentlichen Tätigkeitsgebiete des Konzerns - einschließlich der Beteiligungsgesellschaften im In- und Ausland - zusammenfassende Operative Planung vor, wobei auf mögliche, sich erst nach Ablauf des Planungszeitraums ergebende Folgewirkungen hinzuweisen ist. Der Aufsichtsrat ist über Abweichungen von der Planung unverzüglich zu unterrichten.

4. Der Vorsitzende teilt dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates mit, welche Angelegenheiten dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung oder zur Kenntnisnahme vorgelegt werden sollen.

VIII. Geschäftsfelder und Konzernunternehmen

Geschäftsordnungen und Satzungen, die die Leitung der Geschäftsfelder, der Organisationseinheiten, der Funktionalressorts oder von Konzernunternehmen regeln, sollen soweit möglich den Abschnitten I bis V dieser Geschäftsordnung entsprechen.
German Financial Holding SE (kurz GFH SE genannt)

Satzung der German Financial Holding SE (kurz GFH SE)

§ 1 Firma, Sitz und Geschäftsjahr
(1) Die Gesellschaft führt die Firma German Financial Holding SE
(2) Sie hat ihren Sitz in Luxemburg.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens sind
-die Gründung und der Erwerb von sowie die Beteiligung an Unternehmen,
-die Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen hieran,
-die Übernahme der Geschäftsführung dieser Unternehmen,
-die Verwaltung der Beteiligungen an Unternehmen,
-die Führung und Entwicklung des Konzerns und seiner Konzernunternehmen sowie die Erbringung zentraler Dienstleistungen innerhalb des Konzerns,
-die Verwaltung eigenen Vermögens.

§ 3 Bekanntmachungen
Die Gesellschaft veröffentlicht ihre Bekanntmachungen im RCS Register Luxemburg sowie im Bundesanzeiger.

11.Grundkapital und Aktien

§ 4 Höhe und Einteilung des Grundkapitals
(1) Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000.000,00 (i. W: Euro einhundertmillionen). Es ist in 100.000.000,00 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt.
(2) Die Form der Aktienurkunden sowie der Gewinnanteil- und Erneuerungsscheine bestimmt der Vorstand im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat. Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihres Anteils ist ausgeschlossen.
(3) Bei Kapitalerhöhungen kann die Gewinnbeteiligung neuer Aktien abweichend von gesetzlichen Vorgaben bestimmt werden.

111.Der Vorstand

§ 5 Zusammensetzung
(1) Der Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen. Auch bei einem Grundkapital der Gesellschaft von mehr als EUR 3.000.000,00 kann der Vorstand aus einer Person bestehen. Der Aufsichtsrat bestellt die Vorstandsmitglieder und bestimmt ihre Zahl. Die Bestellung von stellvertretenden Vorstandsmitgliedern ist zulässig.
(2) Der Vorstand ist ermächtigt, Beteiligungen an anderen Unternehmen zu erwerben und zu veräußern.
(3) Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden oder Sprecher des Vorstands und weitere Mitglieder des Vorstands zu stellvertretenden Vorsitzenden oder stellvertretenden Sprechern ernennen. Eine Benennung eines Sprechers oder Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden ist nicht notwendig.
(4) Die Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Beschluss als nicht gefasst.
(5) Der Vorstand bestimmt seine Geschäftsordnung durch einstimmigen Beschluss seiner Mitglieder selbst.

§ 6 Vertretung der Gesellschaft
(1) Besteht der Vorstand aus einer Person, so vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Durch Beschluss des Aufsichtsrates kann einzelnen Vorstandsmitgliedern die Befugnis zur Einzelvertretung erteilt werden.
(2) Stellvertretende Vorstandsmitglieder stehen hinsichtlich der Vertretungsmacht ordentlichen Vorstandsmitgliedern gleich.
(3) Die Mitglieder des Vorstands sind von den Beschränkungen des § 181, 2. Alternative BGB befreit.

IV. Aufsichtsrat

§7 Zusammensetzung, Amtsdauer, Amtsniederlegung
(1) Der Aufsichtsrat besteht aus 3 Mitgliedern.
(2) Die Wahl erfolgt längstens für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt. Hierbei wird das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet. Eine Wiederwahl ist möglich.
(3) Für jedes ordentliche Aufsichtsratsmitglied kann ein Ersatzmitglied gewählt werden. Das Ersatzmitglied tritt für die Dauer der restlichen Amtszeit des ausscheidenden ordentlichen Mitgliedes an dessen Stelle.
(4) Jedes Mitglied des Aufsichtsrats kann sein Amt unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zum Monatsende auch ohne wichtigen Grund durch schriftliche Mitteilung an die Gesellschaft, vertreten durch den Vorstand, niederlegen.
(5) Mitglieder des Aufsichtsrats, die von der Hauptversammlung gewählt wurden, können vor Ablauf ihrer Amtszeit von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen abberufen werden.

§8 Vorsitz
Der Aufsichtsrat wählt im Anschluss an die Hauptversammlung, die ihn gewählt hat, für die Dauer seiner Amtszeit aus seiner Mitte den Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Scheidet der Vorsitzende oder sein Stellvertreter vor Ablauf der Amtszeit aus, wird unverzüglich ein Nachfolger des Ausgeschiedenen für dessen restliche Amtszeit gewählt.

§9 Einberufung und Beschlüsse
(1) Der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter, beruft die Sitzungen des Aufsichtsrates ein. Die Einladung soll unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Wochen in Textform erfolgen und die einzelnen Punkte der Tagesordnung angeben. Bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Absendung der Einladung und der Tag der Sitzung nicht mitgerechnet. In dringenden Fällen kann die Einberufungsfrist bis auf 3 Werktage abgekürzt werden.
(2) Auf Anordnung des Vorsitzenden können Beschlüsse auch schriftlich, fernmündlich oder durch Fernkopie gefasst werden, wenn kein Mitglied widerspricht. Bei fernmündlichen Beschlüssen ist unverzüglich eine durch den Vorsitzenden zu unterzeichnende Niederschrift des Beschlusses zu erstellen.
(3) Den Vorsitz in der Aufsichtsratssitzung führt der Vorsitzende oder sein Stellvertreter.
(4) An der Beschlussfassung müssen alle Mitglieder des Aufsichtsrats mitwirken. Maßgebend für die Wirksamkeit der Beschlussfassung ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
(5) Willenserklärungen des Aufsichtsrats sind im Namen des Aufsichtsrates von dem Vorsitzenden, im Falle der Verhinderung von seinem Stellvertreter abzugeben.

§ 10 Aufgaben des Aufsichtsrates
(1) Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstandes der Gesellschaft zu überwachen. Der Aufsichtsrat kann sich selbst eine Geschäftsordnung geben.
(2) Der Aufsichtsrat hat einen Katalog von Entscheidungen oder Maßnahmen des Vorstands zu beschließen, bei denen der Vorstand der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrats bedarf.

§ 11 Vergütung
Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine angemessene Vergütung, die von der Hauptversammlung durch Beschluss festzusetzen ist. Die Gesellschaft erstattet jedem Aufsichtsratsmitglied die auf seine Vergütung entfallende Umsatzsteuer.

V. Die Hauptversammlung

§ 12 Ort der Hauptversammlung
Die Hauptversammlung der Gesellschaft findet am Sitz der Gesellschaft oder in deren näherer Umgebung oder am Sitz eines Börsenplatzes, an dem die Aktie der GFH SE gelistet ist.

§ 13 Einberufung der Hauptversammlung
(1) Die Hauptversammlung wird durch den Vorstand oder den Aufsichtsrat einberufen.
(2) Die Einberufung muss, soweit nicht gesetzlich eine kürzere Frist zulässig ist, mindestens 30 Tage vor dem Ablauf der in § 15 bestimmten Anmeldefrist unter Mitteilung der Tagesordnung im RCS und elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht werden, dabei sind der Tag der Bekanntmachung und der Tag des Ablaufs der Anmeldefrist nicht mitzurechnen.
(3) Soweit alle Aktionäre dem Vorstand namentlich bekannt sind, kann die Einberufung unter Bekanntgabe der Tagesordnung in der gesetzlich vorgeschriebenen Form mit der unter Absatz (2) genannten Frist per eingeschriebenem Brief erfolgen, wobei anstelle des Tages der Bekanntmachung der Tag der Absendung tritt.
(4) Sind dem Vorstand die E-Mail- oder Faxadressen aller Aktionäre bekannt, kann die Einberufung unter Bekanntgabe der Tagesordnung in der gesetzlich vorgeschriebenen Form mit der im Absatz (2) genannten Frist auch per E-Mail oder Fax erfolgen.
(5) Beschlüsse sind ohne förmliche Einberufung zu fassen, wenn alle Aktionäre erschienen oder vertreten sind und kein Aktionär einer Beschlussfassung widerspricht.
(6) Der Vorstand ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, vor der Hauptversammlung Auskünfte auf der Internetseite der Gesellschaft zu erteilen. Die Auskünfte müssen dort gegebenenfalls mindestens sieben Tage vor Beginn der Hauptversammlung und bis zum Ende der Hauptversammlung verfügbar und in der Hauptversammlung durchgängig zugänglich sein.

§ 14 Voraussetzungen für die Teilnahme
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung, zur Ausübung des Stimmrechts und zur Stellung von Anträgen sind nur diejenigen
Aktionäre berechtigt, die sich vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft angemeldet haben. Die Anmeldung muss der Gesellschaft bis spätestens am siebenten Tage vor der Hauptversammlung zugehen. Die Berechtigung der Aktionäre ist nachzuweisen. Sind körperliche Aktienurkunden ausgegeben, ist der Nachweis durch Vorlage der Aktienurkunde(n) zu erbringen. In allen anderen Fällen ist zum Nachweis eine in Textform und in deutscher oder in englischer Sprache erstellte Bescheinigung des Depotführenden Kreditinstituts über den Anteilsbesitz notwendig. Der Nachweis muss sich auf den einundzwanzigsten Tag vor der Hauptversammlung beziehen und der Gesellschaft bis spätestens am siebenten Tag vor der Hauptversammlung zugehen. Die Gesellschaft ist berechtigt, bei Zweifeln an der Richtigkeit oder Echtheit des Nachweises einen geeigneten weiteren Nachweis zu verlangen. Wird dieser Nachweis nicht oder nicht in gehöriger Form erbracht, kann die Gesellschaft den Aktionär zurückweisen.

§ 15 Stimmrecht
Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.

§ 16 Vorsitz in der Hauptversammlung
(1) Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn sowohl der Vorsitzende des Aufsichtsrates als auch sein Stellvertreter verhindert sind, wird der Versammlungsleiter durch die Hauptversammlung gewählt.
(2) Der Vorsitzende bestimmt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Ablauf der Hauptversammlung, insbesondere die Form und die Reihenfolge der Abstimmung.
(3) Der Versammlungsleiter kann das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen beschränken. Er ist insbesondere berechtigt, zu Beginn der Hauptversammlung oder während ihres Verlaufs einen zeitlich angemessenen Rahmen für den ganzen Hauptversammlungsverlauf, für den einzelnen Tagesordnungspunkt oder für den einzelnen Redner zu setzen.

§ 17 Beschlussfassung
(1) Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Soweit das Aktiengesetz außerdem zur Beschlussfassung eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, genügt, soweit dies gesetzlich zulässig ist, die einfache Mehrheit des vertretenen Kapitals.
(2) Zu Änderungen der Satzung, die lediglich die Fassung betreffen, ist der Aufsichtsrat ermächtigt.

§ 18 Ordentliche Hauptversammlung
In den ersten acht Monaten eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Hauptversammlung statt, die insbesondere zu beschließen hat über:
-die Feststellung des Jahresabschlusses in den vom Gesetz vorgesehenen Fällen,
-die Verwendung des Bilanzgewinns,
-die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrates,
-die Wahl des Abschlussprüfers in den vom Gesetz vorgesehen Fällen.

VI. Jahresabschluss und Gewinnverwendung

§ 19 Jahresabschluss
(1) Der Vorstand hat innerhalb der gesetzlichen Fristen den Jahresabschluss sowie den Lagebericht für das vorangegangene Geschäftsjahr aufzustellen und dem u. U. vom Aufsichtsrat zur Prüfung beauftragten Abschlussprüfer vorzulegen. Nach Eingang des Prüfungsberichts sind der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Prüfungsbericht und der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns unverzüglich dem Aufsichtsrat vorzulegen.
(2) Der Aufsichtsrat hat innerhalb eines Monats nach Zugang des Prüfungsberichtes den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinnes zu prüfen. Der Bericht des Aufsichtsrats wird dem Vorstand zugeleitet.
(3) Die Hauptversammlung kann im Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinnes weitere Beträge in die Gewinnrücklagen einstellen oder als Gewinn vortragen. Sie kann auch eine andere Gewinnverwendung beschließen.

VII. Schlussbestimmungen

§ 20 Gründungsaufwand
Die Gesellschaft trägt die mit ihrer Gründung verbundenen Kosten insbesondere Gerichts- und Notarkosten sowie die Kosten der Veröffentlichung bis zu einem Höchstbetrag von € 5.000,00 zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.
German Financial Holding Inc.
7901 4th St. N STE 300
FL-33702 St. Petersburg-Florida
Tel: +1 727 300 1030
E-Mail: contact@german-holding.com
Registergericht:
Register of Companies Florida
Registernummer:
P21000076566
© German Financial Holding Inc.
Webdesign: paweb
Wir respektieren Ihre Privatsphäre
Wir (German Financial Holding) und bestimmte Dritte verwenden Cookies. Einzelheiten zu den Arten von Cookies, ihrem Zweck und den beteiligten Stellen finden Sie unter KONTAKT auf den Seiten IMPRESSUM und DATENSCHUTZERKLÄRUNG. Durch die Nutzung unserer Website willigen Sie in die Verwendung dieser Cookies ein.
Floor 15 & 16 Banking Area Nexxus Building 41-Connaught Road, HONG KONG
contact@german-holding.com / Tel.: +852 8175 4300 / (c) German Holding / Webdesign paweb
German Financial Holding Inc.
7901 4th St. N STE 300
FL-33702 St. Petersburg-Florida
Tel: +1 727 300 1030
E-Mail: contact@german-holding.com
Registergericht: Register of Companies Florida
Registernummer: P21000076566
© German Financial Holding Inc. - Webdesign: paweb
German Financial Holding Inc.
7901 4th St. N STE 300, FL-33702 St. Petersburg-Florida
Tel: +1 727 300 1030,
E-Mail: contact@german-holding.com
Registergericht: Register of Companies Florida - Registernummer: P21000076566
German Financial Holding Inc.
7901 4th St. N STE 300
FL-33702 St. Petersburg-Florida
Tel: +1 727 300 1030
E-Mail: contact@german-holding.com
Registergericht:
Register of Companies Florida
Registernummer:
P21000076566
© German Financial Holding Inc.
Webdesign: paweb
7901 4th St. N STE 300 FL-33702
St. Petersburg-Florida
Tel: +1 727 300 1030
E-Mail: contact@german-holding.com
Registergericht: Register of Companies Florida
Registernummer: P21000076566

© 2021 German Financial Holding Inc. - Webdesign: paweb
Holding
St. Petersburg-Florida
Tel: +1 727 300 1030
E-Mail: contact@german-holding.com
© 2021 German Financial Holding Inc.
Webdesign: paweb
Zurück zum Seiteninhalt